Piratenleben in Tampa Bay

Anzeige

Eine Buddel voll Rum

 

Jährlich hält das „Gasparilla Pirate Festival“ im Frühjahr Einzug in Tampa Bay, Florida, der ehemaligen Heimstatt des legendären Seeräubers José Gaspar alias Gasparilla. Um die Zelebrierung des Freibeutertums hautnah zu erleben, muss man dank gut ausgebauter Flugverbindung nicht erst um die halbe Welt segeln.

 

 

Fünfmal pro Woche steuert die Lufthansa-Direktfluglinie von Frankfurt am Main aus den Tampa International Airport an. Und dort gibt es unter der knalligen Sonne Floridas 2018 einiges zu entdecken: So hat das angesehene Tampa Bay History Center eine Dauerausstellung über die Piraterie in Florida installiert, in der man von Steuerbord bis Backbord die originalgetreue Nachbildung eines Freibeuterschiffs erkunden kann. Das passt wie die Augenklappe aufs Piratenauge zur Tampa-Historie: Noch heute segelt der berüchtigte Pirat José Gaspar in jedem Januar unter Kanonenschüssen in einem großen Festakt in die Bucht ein und eröffnet damit das an mehreren Tagen im Januar und März stattfindende „Gasparilla Pirate Festival“. In dessen Rahmen halten zahlreiche Paraden, musikalische Festivals und Sport-Events im architektonisch ebenfalls im Piratenstil gehaltenen Raymond James Stadium Einzug in Tampa Bay.

 

 

Whiskey & Stand Up Paddling
Bekanntermaßen sagt man Piraten eine Vorliebe für den etwas „härteren Stoff“ nach – und würde Gaspar noch leben, würde er mit Sicherheit einen Zwischenstopp für Floridas ersten Craft-Whisky einlegen, der in den örtlichen Lokalen in dem historischen Tampa-Stadtteil Ybor City erhältlich ist. Bei „Urban Kai“ kann man sich für den nächsten Seegang anschließend Zubehör für die Trendsportart Stand Up Paddling mieten und die hohe See stehend beim Surfen erkunden. Zudem fährt ein Piratenwassertaxi täglich den Hillsborough River von Downtown aus entlang – für Selbstfahrer stehen ferner Wasserbikes und leicht bedienbare Elektroboote zur Verfügung.

 


Autor: bfs
Bilder: Tampa Sports Authority / Visit Tampa Bay

 

 

 

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0