Einwintern von Campingfahrzeugen

Top vorbereitet in den Winterschlaf

Foto: knipser5  / pixelio.de
Foto: knipser5 / pixelio.de

Die meisten Campingplätze schließen im Oktober. Viele Camper nehmen das zum Anlass, den Wohnwagen oder das Wohnmobil auf den "Winterschlaf" vorzubereiten.


Diese Tipps sollten vor dem Einwintern beachtet werden:


- Notwendige Reparaturen jetzt durchführen. Im Herbst bekommt man in den Werkstätten oft leichter einen Termin als im Frühjahr.


- Lackschäden ausbessern sowie den Unterboden säubern und auf Schäden kontrollieren, rostgefährdete Stellen noch vor der kalten Jahreszeit behandeln.


- Jetzt Gummi- und Türdichtungen mit Silikon pflegen und Gelenke vom Bremsgestänge sowie Scharniere der Kurbelstützen fetten.


- Wassersystem reinigen: Zum Ablösen von besonders hartnäckigen Algen- und Bakterienbelägen gibt es geeignete Reinigungsmittel im Fachhandel. Danach Wasserbehälter, Wasserleitungen sowie Pumpen, Filter und Warmwasserboiler entleeren, damit beim ersten Frost nichts zerstört wird. Auch an Frischwasser- und Fäkalientank der Campingtoilette denken.


- Caravan und Wohnmobil am besten in einem trockenen Raum abstellen.


Wer im Freien parken muss, sollte auf einen geeigneten Stellplatz achten und Abdeckplanen benutzen. Sie sollten so auf das Fahrzeug aufgelegt werden, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt sind.


- Caravan so hoch aufbocken, dass die Räder völlig entlastet sind und sich frei drehen können. Ist das nicht möglich, sollten durch Herunterkurbeln der Stützen die Reifen entlastet und der Luftdruck um 0,5 bar über den Normaldruck erhöht werden.


- Gasflasche schließen, vom Versorgungsnetz trennen und Schutzkappe aufsetzen. So ist sichergestellt, dass kein Gas entweicht.


- Vorzelt und Polster trocken und sauber lagern. Alle Schränke und Staufächer leeren sowie Türen und Klappen öffnen, damit die Luft zirkulieren kann.


- Anhängerkupplung abdecken.


Bei Wohnmobilen sollten zusätzlich die Batterien abgeklemmt und der Kühlerfrostschutz (bis -30°) überprüft werden. Um Korrosionsschäden zu vermeiden, muss der Treibstofftank voll bleiben. Auch ein Wohnmobil sollte hochgebockt werden, damit die Räder völlig entlastet sind. Ansonsten das Fahrzeug mit eingelegtem Gang gegen Wegrollen sichern. Die Handbremse bleibt gelöst, damit sie nicht einfriert.


Quelle: ADAC