Vermehrte Fahrradunfälle

DRF gibt Tipps fürs sichere Radfahren

Foto: Michael Loeper_pixelio.de
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Radfahren ist in. Nach wie vor ist das Fahrrad bei Jung und Alt das beliebteste Fortbewegungsmittel. Doch der Freizeitsport birgt auch Gefahren. Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl tödlich verunglückter Radfahrer im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.


Christian Müller-Ramcke, stv. medizinischer Leiter der DRF Luftrettung, kennt Fahrradunfälle aus dem Einsatzalltag nur zu gut: „Wenn ein Notfall passiert, sind wir innerhalb von zwei Minuten nach der Alarmierung in der Luft. Dies ist bei Verletzungen nach Fahrradunfällen, wie Knochenbrüche oder Kopfverletzungen, besonders wichtig. Insbesondere beim Schädel-Hirn-Trauma kann eine schnelle notärztliche Versorgung lebensrettend sein. Darüber hinaus können wir mit unseren Rettungshubschraubern innerhalb kürzester Zeit Patienten in Kliniken fliegen, die für die Behandlung optimal ausgestattet sind“, erklärt der erfahrene Luftretter.

Damit Gefahrensituationen erst gar nicht entstehen, gibt die DRF Luftrettung Tipps für einen ungetrübten Fahrradspaß:

·     Überprüfen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig auf technische Mängel. Jedes Rad muss eine funktionierende Vorder- und Hinterradbremse, Scheinwerfer und Rückstrahler sowie eine Klingel besitzen.

·       Tragen Sie immer einen Fahrradhelm. So können Sie das Risiko für gefährliche Kopfverletzungen erheblich reduzieren.

·       Nutzen Sie nach Möglichkeit ausgewiesene Radwege.

·       Tragen Sie helle Kleidung! Nur so sind Sie für Auto- und Motorradfahrer gut sichtbar.

·       Passen Sie Ihre Geschwindigkeit der Umgebung an.

·       Fahren Sie immer mit Licht! So sind Sie für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.

·       Telefonieren Sie nicht während der Fahrt.

·       Beachten Sie die allgemeinen Verkehrsregeln. Eine rote Ampel gilt auch für Radfahrer.

·       Bewahren Sie im Falle eines Unfalls die Ruhe und alarmieren Sie unter der bundesweiten Notrufnummer 112 sofort den Rettungsdienst.