Detox your life; Entgifte Dein Leben

Basen-Detox-Kur im Hotel Lindenwirt

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(November 2013) Burn-Out; ein Modewort des 21ten Jahrhunderts? Burn-Out. Seelischer, geistiger, mentaler und körperlicher Zusammenbruch. Ausgebrannt. Burn-Out ist die Gesellschaftskrankheit, immer mehr Menschen können nicht mehr, sind ausgebrannt, krank, depressiv. mampa hat eine Intensivkur getestet, die entgiftet, entschlackt und wieder aufbaut. Mit unerwarteten Ergebnissen und weitreichenden Neuerkenntnissen.

Und so sitze ich denn hier, mit meinem Bademantel, auf der Couch meiner Suite, und suche nach Worten, meinen Zustand am besten zu beschreiben. Gerade bin ich von einer der vielen Behandlungen zurück gekehrt, die ich diese Woche im Zuge der Basen-Detox-Woche erhalte: ein Basen-Fußbad mit anschließender Fußreflexzonenmassage. Das Basen-Fußbad entzog meinem Körper Giftstoffe, die Fußreflexzonenmassage aktivierte den Stoffwechsel. Mit einigen Akkupressurpunkten schickt Sandro mich ab und an in einen tiefen Sekundenschlaf. Als die Behandlung vorbei ist, brauche ich einen Moment, um mich zu erinnern, wo ich bin.

Ich bin im Lindenwirt, dem Wellnesshotel im Bayerischen Wald in der Nähe von Bodenmais. Ich bin hierher gereist, um einen schweren und akuten Burn-Out mit grauenvoll aggressivem Tinnitus zu kurieren. Eine Woche nur für mich, um Batterien zu laden, Körper und Sinne wieder auf die richtige Spur zu bringen. Das Angebot der Lindenwirt-Basen-Detox-Woche schien mir geeignet. Hier geht es darum, den Körper und das Gemüt mit einer streng basischen Ernährung zu entgiften, mit passenden Behandlungen Entgiftung, Erholung und Aufbau anzukurbeln.

Mein Tag beginnt eine Stunde vor dem Frühstück. Heidi Unger, die Leiterin der Wellnessabteilung, hat mir eine strenge Wasserkur verordnet. Jeden Tag werde ich rund fünf Liter basisches Wasser trinken. Warum basisch? Basisch ionisiertes Wasser ist entsäuernd und antioxidativ. Die erste Ration ist eine Stunde vor dem Frühstück fällig: ein halber Liter, eine viertel Stunde warten, und dann erst frühstücken. Das Frühstück besteht aus einer Fünf-Elemente-Suppe und Schlemmermüsli bestreut mit Schwarzem Besam, Basenkraft, Weizenkeime und Leinsaat. Kaffee ist während der Basenwoche ein No-Go, genauso wie Alkohol. Ich lerne viel über Ernährung in dieser Woche. Eigentlich hatte ich immer das Gefühl, mich einigermaßen kundig zu tun, in Sachen Ernährung. Hier erfahre ich nun, dass ich in der Tat keine Ahnung habe, was wirklich gut für Körper und Geist ist.

Der Lindenwirt im Bayerischen Drachselried ist ganz auf Wohlfühlen und gesunde Ernährung ausgelegt. "Genuss ist für uns Leidenschaft", sagt Christian Geiger, Inhaber des Lindenwirt. "Wir betreiben einen großen Aufwand in der Küche. Wir haben uns im Konzept des ganzheitlichen Gesundheitskonzepts auf die Gourmet Vital Küche spezialisiert. Wir verzichten auf Säurebildner, wie tierische Fette, Raffinatzucker und -salz, Weißmehl und industriell hergestellte Öle. Wir verwenden nur hochwertige Grundzutaten, bevorzugt in Bio-Qualität und so regional, wie möglich".

Der Lindenwirt ist für seine exzellent organisierte Wellnessabteilung bekannt. Die Leiterin der Abteilung Heidi Unger und ihre 15 Mitarbeiter haben ein Riesen Angebot an Behandlungen. Die Qualität, davon kann ich mich in meiner Woche überzeugen, ist einmalig gut. Außerdem gibt es im Lindenwirt natürlich Sauna, Hallenbad und ein kleines Fitnessstudio und verschiedene Gymnastikangebote.

Doch meine Reise hierher ist nicht dem Wellness gewidmet, sondern um einen Total-Crash zu kurieren, Kraft zu schöpfen, wieder auf die Beine zu kommen. Meine Laufschuhe bleiben bei diesem Aufenthalt leider im Koffer. "Sie sollten sich nicht anstrengen, diese Woche", erklärt Unger. "Wir tun ihrem Körper viel an, holen viele Giftstoffe raus. Sie werden k.o. sein. Sie sollten viel ruhen und viel frische Luft schnappen, denn viele Giftstoffe wollen durch die Lunge raus." Spazieren gehen ist hier im Bayerischen Wald natürlich wunderbar. Die kalte Winterluft ist erfrischend; ein Sauna-Besuch danach das i-Tüpfelchen.

Und so sitze ich nun hier, in meinem Bademantel, und lerne, Ruhe und Langsamkeit zu leben. Ich bin ganz allein zum Lindenwirt gereist, um mein Leben zu resetten. Mein Leben ist bestimmt von Tempo, viel (leidenschaftlicher) Arbeit, Kinder, Haushalt, dazwischen Sport, Mamataxi. Pausen, Durchschnaufen stehen nicht auf der Liste. Klar, irgendwann sind die Batterien leer, der Körper ausgebrannt, die Seele platt. Und obwohl ich geglaubt hatte, mich einigermaßen gesund ernährt zu haben, erfahre ich während meiner Detox-Woche, dass es bei ausgewogener Ernährung und gesundem Leben eigentlich um etwas ganz anderes geht: um basisches Essen. Viele Nahrungsmittel übersäuern den Körper und ebnen den Weg für Krankheiten und Müdigkeit und somit dem Burn-Out. Bei der basischen Ernährung geht es nicht darum, auf alles zu verzichten, sondern darum, säurebildende Nahrungsmittel einzuschränken und mit basischen Nahrungsmitteln den Säurehaushalt in der Waage zu halten.

Wie sehr der Burn-Out von falscher Ernährung verursacht wird, macht mir Heidi Unger während meines Aufenthaltes eindringlich klar. Sie selber wurde nach einem Schicksalsschlag schwer krank, war lange Zeit arbeitsunfähig. Kurz bevor sie sich aufgab entdeckte sie die Lehren der Fünf-Elemente- und Basen-Ernährung. Sie krempelte ihre Essensgewohnheiten um, heilte sich selber und leitet heute mit Hingabe die Wohlfühlabteilung des Lindenwirt. Heidi Unger klärt mich in dieser Woche intensiv über gesunde Ernährung und die Auswirkungen auf Körper und Geist auf. SSie selber entwickelte das Konzept der Detox-Behandlungen und der basischen Ernährung für den Lindenwirt. Heidi Unger ist leidenschaftlich in ihrem Plädoyer für gesunde Ernährung: "Wir verlangen unserem Körper alles ab und das einzige, was er dafür will, ist gesunde Ernährung. Einem tollen Auto kippt man ja auch nicht ein billiges Öl in den Motor. Und unser Körper soll mit ungesunden Mitteln Höchstleistungen absolvieren."

Meine Diät im Lindenwirt ist streng basisch und vegan und wird in der Küche eigens für mich zubereitet. Zum Mittagessen gibt es beispielsweise Gemüsebrühe mit Gemüsestreifen, Bohneneintopf mit Tofu; zum Abendessen Zucchinisuppe, Zwiebelbulgur,Tofu-Spieß und Blattspinat. Köstlich. Extrem lecker. Auf das geliebte Gläschen Wein am Abend oder einen Cocktail an der Bar muss ich natürlich verzichten, doch fällt mir das nicht schwer. Die Ernährung zusammen mit den vielen Anwendungen halten mein Hektik-Karussel ad hoc an und ich genieße die Einsamkeit.

Die Kombination basische Ernährung und Entgiftungsbehandlungen ist das Geheimnis der sehr intensiven und wirkungsvollen Detox-Woche. Heidi Unger hat eine ganze Reihe von Behandlungen für mich vorbereitet, jeden Tag zwei, genau abgestimmt. Jede Behandlung fördert die Entgiftung, die Entschlackung. Da ist zum Beispiel die Pulsations-Therapie, bei der Elena mit Sauggläsern mit rhythmischen, pulsierenden Unterdruckwellen den Zellstoffwechsel aktiviert. Die Idee ist, das Gewebe als "Müllhalde des Körpers" von Schadstoffen zu befreien. Oder der Basenwickel: der Körper wird gebürstet, dann mit Frischalgengel eingerieben, in basische Bandagen eingewickelt. Dann ruht man eine halbe Stunde im Schwerelosenbad. Sehr entschlackend und entgiftend. Mein Highlight: das Entsäurungsritual: hier beweist Elena, dass sie "goldene" Hände hat. Sie startet mit einer Bürstenmassage und regt damit das Lympfsystem an. Dann folgt eine Fußreflexzonenmassage, die die inneren Organe stärkt. Dann massiert Elena mit feinen Ölen den ganzen Körper. Der gesamte Körper wird entschlackt. Ein unglaublich gut tuendes Ritual, das ich während dieser Woche zweimal genießen darf.

Die ersten Tage im Lindenwirt erlebe ich wie im Wachkoma. Ich bin müde, schlapp, schlafe viel. Nach zweieinhalb Tagen bekomme ich dramatisch schlimme Kopfschmerzen, die zu einer schier unerträglichen Migräne werden, Tränen laufen, unkontrollierbar. Ich muss mich übergeben. Danach kann ich nur noch liegen und schlafen. Am nächsten Morgen ist alles vorbei. Ich fühle mich befreit, heiter, wohl gestimmt. Minute für Minute, das merke ich, verbessert sich mein Zustand. "Jeder Mensch reagiert anders auf die Detox-Behandlung. Bei ihnen hatte sich wohl eine Menge angestaut. Die Giftstoffe mussten raus", erklärt mir eine sichtlich besorgte Heidi Unger. Unger fragt regelmäßig nach meinem Befinden, steht mir mit Rat, Tat und Erfahrungsberichten zur Seite. Man merkt, dass für sie nach der eigenen, schlimmen Erfahrung, die sie durchleben musste, ihre Mission als Ernährungs- und Gesundheitsberaterin nicht nur Job, sondern Berufung ist.

Nach dem dritten Tag im Lindenwirt entspannt sich meine Situation. Die Anspannung ist vorbei, die Erschöpfung schwindet und ich merke Stunde um Stunde, wie mein Elan, meine Lust, meine Energie und Motivation in jede Zelle zurück kehren. Ich genieße die köstliche basisch, vegane Küche, genieße die vielen Anwendungen. Mein perfekter Tag im Lindenwirt sieht so aus: Schlemmermüsli mit basischen Kräutern zum Frühstück, dann gemach die erste Anwendung, danach Sauna, Dampfbad, ruhen und lesen. Dann ab zur nächsten Anwendung und dann, ganz nach Wetter, Spazieren gehen und noch mehr ruhen und dazu ganz viel basisches Wasser. Die radikal veränderte Ernährung macht sich in meinem System sehr schnell bemerkbar. Es geht mir gut, mein Schlaf wird leichter, der Tinnitus wird leiser und die Kräfte kehren geballt wieder zurück.

Nach einer Woche freue ich mich, frisch gestärkt und so erholt wie nie, zu meinen Kindern zurück zu kehren und neu durch zu starten. Ich werde die neu erworbenen Weisheiten zu Ernährung und Bewegung in mein tägliches Leben einbauen. Mit einer grundlegend basischen Ernährung, Sport und Zeit für Muße werde ich dafür sorgen, dass mein Körper und Geist nie wieder übersäuert und K.O. gehen.

Maria Burges

Hotel Lindenwirt
Unterried 9
94256 Drachselried im Bayerischen Wald
Tel.: 09945-9510
www.hotel-lindenwirt.de

Erholungsangebote im Lindenwirt

Im Lindenwirt gibt es viele tolle Wellness- und Gesundheits-Angebote und Packages für die ganze Familie.

 

Wohlfühlbehandlungen für die ganz kleinen Gäste im Alter von 4-15 Jahren sind eigens auf das Alter des Kindes abgestimmt. Und wenn Mama und Papa mal ganz allein in die Sauna wollen, kann man einen Babysitterdienst buchen.

 

Unzählige Wellnesspakete bieten "Genuss pur für den Körper - Balsam für die Seele". Sich ganz verwöhnen lassen; allein oder zu zweit; mit Ihrem Partner oder einer guten Freundin. Sich eine Auszeit gönnen und dabei die Gesundheit stärken.

 

Für die Gesundheit und Regeneration bietet der Lindenwirt ganz besonders tolle Auszeiten an, beispielsweise die Intensiv-Basen-Detoxwochen, die ich nach einem schlimmen Burn-Out gebucht hatte. Die Basen-Entgiftungstage gibt es auch als Kurzprogramm, von Sonntag bis Donnerstag.

 

Wer Glück hat, kann eine Woche mit dem "Guru" der gesunden, basischen Ernährung, Jörg Krebber, buchen. Der nächste Termin ist 11.-17. Mai. Jörg Krebber erwarb in seinem Studium in Japan, Indien und Tibet tiefe Einblicke in die Alchemie des Menschen und Zugang zu altem und speziell in unseren Regionen längst vergessenem Wissen.

Randdaten zur Basischen Ernährung

80% unseres Immunsystems sitzen im Darm. Deshalb ist es wichtig, dem Darm die richtigen Stoffe zuzuführen. Das A und O ist der Säure-Basen-Haushalt. Zuviel Säure versäuert den Körper. Das wichtigste bei der Balance ist Wasser. 80% unseres Körpers besteht aus Wasser. Diesen Haushalt gilt es, immer und stetig aufzufüllen. Jeder Mensch sollte sein Körpergewicht mal30 ml Wasser am Tag trinken. Optimal dabei wäre ionisiertes Wasser, basisch aktives Wasser. Es regt Darm und Niere an und sorgt für Sauerstoff im Blut. Das basische Wasser zieht verklumpte rote Blutkörperchen auseinander. (Ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung von Tinnitus!) Nicht gut für den Organismus ist Wasser mit Kohlensäure! Wie der Name schon sagt, ist dieses Wasser mit Gas und Säure versetzt. Eine schwere Belastung für den Organismus. Leitungswasser fließt zumeist durch Metallrohre; sprich: es enthält Metall. Und es ist mit Medikamentenrückständen verpestet; Medikamente, die über das Grundwasser in unserem Trinkwasser landet.

Das Organ, das am meisten Wasser braucht, ist die Leber. Die Hauptleistungszeit der Leber ist zwischen ein und drei Uhr nachts. Optimal ist also, direkt nach dem Aufwachen einen halben Liter Wasser zu trinken, dann mindestens 15 Minuten warten, bevor man frühstückt.

Der Verdauungsapparat arbeitet von 5 bis 18 Uhr. Danach ist Pause. Rohes Obst und Gemüse sollte man nicht nach 14 Uhr essen, damit es bis 18 Uhr vollständig verwertet ist. Wird es nicht verdaut, gärt es. Die Giftstoffe lagern sich im Körper ab. Wieder wird übersäuert.

Noch eine wichtige Regel: Wasser sollte man nie zum Essen trinken. Denn Wasser wird nicht verdaut, sondern geht direkt ins Gewebe. Der Magen verdaut Lebensmittel mit Salzsäure. Trinkt man während des Essens Wasser, wird diese Salzsäure verdünnt und mit dem Wasser direkt ins Gewebe eingelagert. Wasser sollte man mindestens eine viertel Stunde vor dem Essen und gut eine Stunde nach dem Essen nicht zu sich nehmen. Andere Getränke wie beispielsweise ein Gläschen Wein, Saft oder Roibuschtee ist zum Essen erlaubt, denn es wird verdaut uns somit verwertet.

Einer der größten Faktoren der Säurebildung in Körper ist Kummer, Sorgen und Trauma. Auch hier gilt: Gesundes Wasser trinken, um diese Giftstoffe auszuschwemmen.

Anzeichen, dass man "sauer" ist:
Müdigkeit, Schlappheit, Schlafstörungen, Sodbrennen, Blähungen, Allergien, Erhöhter Blutdruck, Nervosität.

Eine Übersäuerung kommt von:
zuviel tierischen Eiweißen, Zucker, Süßigkeiten, Obst, Fruchtsäften, schlechten Fetten und Ölen, Weißmehlprodukten, Alkohol, Nikotin, Stress, Angst, Traurigkeit, Bewegungsmangel, Milchprodukte, Brot, Eier,Flisch, Fisch, Mehl, Käse,

Sehr schlecht für den Körper:
* Tierische Produkte
* Kaffee
* viel Alkohol
* weißes Mehl
* Nikotin
* Drogen und Medikamente
All diese Stoffe übersäuern den Körper dramatisch.

Nachtschattengewächse sind ebenfalls schlecht und übersäuern den Körper, z.B. Spargel, Kartoffeln, Tomaten.
 
Gut:
ayurvedische Tees, Kuckicha-Tee.

Gesunde Eiweißspender: Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Tofu, Naturreis, Getreide, Seitan, Nüssen, Samen, Bohnen, Erbsen, Linsen, Tofu, Tempeh.

Hohe Vitaminanteile:
Brokkoli, Rosenkohl, Rotkohl, Grünkohl, Weißkohl, Kohl, Lauch, Wirsind, Mangold, Spinat, Salate, Rucola, Gurken, Petersilie, Koriander, Schnittlauch, Basilikum

Zubereitung:
Am besten im Wok, wenn möglich auf Gas. Die heiße, schnelle Hitze im Wok verleiht den Lebensmitteln einen knackigen Biss, ohne die wertvollen Inhaltsstoffe zu zerstören.

Süße Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Sellerie, Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Klettenwurzeln, Süßkartoffeln, Rüben, Zucchini, Maronen, Petersilienwurzeln und Kürbis. Am besten Dünsten, sprich: Kochen ohne Wasser, nur mit einem Schuß kaltgepresstem Öl. Diese Nahrungsmittel sind sehr kräftig und energiereich.

 

Kleines Lexikon:

Wasser:

Das wichtigste bei der Balance ist Wasser. 80% unseres Körpers besteht aus Wasser. Diesen Haushalt gilt es, immer und stetig aufzufüllen. Jeder Mensch sollte sein Körpergewicht mal 30 ml Wasser am Tag trinken. Optimal dabei wäre ionisiertes Wasser, basisch aktives Wasser. Es regt Darm und Niere an und sorgt für Sauerstoff im Blut.

 

Rohes Obst
Obst vor dem Verzehr aufschneiden und mit Natur-Salz bestreuen und 10 Minuten einwirken lassen. Das hebt die Säurelastigkeit auf. Und man sollte Obst immer mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen genießen. Isst man es beispielsweise als Nachtisch, liegt das Obst im Magen oben auf und fängt an zu gären. Leicht verdaulich, am besten heimisches Obst zur Erntezeit genießen.

Öle und Co.
Verwenden Sie nur hochwertige und kaltgepresste Öle und Fette wie Dieselöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Sesamöl. Raffiniertes Kochsalz, egal ob mit oder ohne Jod, ist schädliche Chemie. Verwenden Sie nur Natursalze wie Meer- oder Himalayasalz.

Reis:
Naturreis hat den höchsten Anteil an Folsäure unter den Nahrungsmitteln und es hat viele Mineralien wie Kalzium und Magnesium.

Kartoffel:
Die Kartoffel belastet den Körper. Weitgehend darauf verzichten oder mit Natursalz kochen und mit Tofu kombinieren.

Fleisch und Geflügel:
Haben einen sehr hohen Fetteiweißanteil und Harnsäure. Sind sauer und belasten den Stoffwechsel sehr. Weitgehend darauf verzichten oder nur aus artgerechter Haltung. Gute Alternativen: Tofu, Seitab, Tempeh aus Sojabohnen, Getreide.

Die konsequent basische Ernährung verzichtet ganz auf tierische Produkte. Der Mensch ist ein Säugetier und Pflanzenfresser. Unser Darm ist 8 bis 14 Meter lang. Der Darm eines Raubtieres ist 4 bis 6 Meter lang. Ein Raubtier braucht 48 Stunden, um eine Beute zu verdauen, verstoffwechseln und auszuscheiden. Bei uns Menschen bleibt Fleisch rund 5 Tage im System. Es verwest und gibt diese giftigen Stoffe direkt ins Gewebe ab. Das Gewebe, die Zellen leiden, werden krank, sterben ab und das ist der Brutherd für Geschwüre wie Krebs. Außerdem darf man nicht außer Acht lassen, unter welchen Umständen Tiere heutzutage geschlachtet werden. Die Tiere werden meistens viele hundert Kilometer, zusammengepfercht, transportiert. Sie haben Angst. Geschlachtet werden sie in Fließbandarbeit. Es ist kein Geheimnis, dass viele Tiere nicht tot sind, wenn sie zerlegt werden. Doch sind diese Tiere Säugetiere, wie wir Menschen. Das bedeutet: sie haben Gefühle, haben Ängste und Todesängste. Wird ein Tier also unter grausamen Verhältnissen geschlachtet, landen diese Todesängste in ihren Zellen - so wie Traumata auch bei uns Menschen ins Mark und Bein gehen. Und dieses Trauma essen wir dann mit jedem Stück Fleisch unwissend in uns hinein. Wieder ein Faktor, der den Körper übersäuert.

Eier:
Haben zuviel Cholesterin und enthalten alles, was die Hühner bekommen: Pestizide, Antibiotika. Vom Speisezettel streichen!

Tierische Milchprodukte:
Auch tierische Milchprodukte haben im Körper eines Menschen nichts zu suchen. Säugetiere trinken keine Milch mehr, sobald sie nicht mehr säugen und normale Nahrung zu sich nehmen. Tierische Milchprodukte sind sehr sauer, belasten den Stoffwechsel und sind Schlackenbildner im Darm. Milchprodukte weglassen und auf Sojamilch umsteigen.

Brot:
Finger weg von Weißmehlprodukten, in denen keine Nährstoffe mehr drin sind.
Besser: Sauerteigbrot aus dem Biomarkt.

Limos, Colas, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee
Der hohe Zucikergehalt ist ein radikaler Vitaminräuber. Teen und Koffein bremsen den Stoffwechsel. Sie sind alle sehr sauer. Finger weg davon. Wenn Kaffee sein muss, dann eher zwischen den Mahlzeiten mit viel Wasser.

Alkohol:
Sehr sauer, belastet den Körper. Prosecco und Champagner sind zusätzlich mit Kohlensäure versehen. Hier gilt: weniger ist mehr. Genießen Sie den Schluck zum Anlass.

Honig:
Biohonig hat wertvolle Inhaltsstoffe. Leicht sauer. Besser: Reissirup zum Süßen

Fertiggerichte:
Sauer, sehr schwach verdaulich. Finger Weg.

Suppen:
Eintopf mit Gewürzen wie Oregano oder Kerbel ist besonders gut, basisch und leicht verdaulich.

 

Basisch zu leben ist eine Lebenseinstellung. Nicht nur die basische Ernährung ist wichtig. Basisch leben bedeutet viel mehr: Bewegung; eine positive Lebenseinstellung; gute Dinge im Leben zu schätzen wissen. 

 


Quelle: Heidi Unger und Jörg Krebber

Literaturhinweise:
Handbuch zur Sünde von Jörg Krebber
Abenteuer Gesundheit von Jörg Krebber
Genuss ohne Reue von Jörg Krebber

Videotipps:

Vorträge von Jörg Krebber zum Thema Basische Ernährung auf DVD.

 

Zu haben bei:

 

Welt der Klänge
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