Aava Resort & Spa am Khanom Beach

Finnisches Luxus-Designer Hotel am Paradiesstrand


(August 2013) Bangkok, das Moloch, hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Zeit, sich auf den Weg in den Süden zu machen, zu den Traumstränden von Thailand. Wir haben von einem Strand gehört, der vom Mainstreamtourismus noch weitgehend unberührt ist und als einer der schönsten Strände Thailands gilt: Khanom Beach. Die Reise ist unser Ziel und so nehmen wir den 8-Uhr-Zug von Bangkok nach Surat Thani. Rund 9 Stunden tuckeln wir im Zug übers Land. Das Abteil ist klimatisiert und soweit sauber, wir haben Wasser und Verpflegung besorgt und lassen das Land an uns vorüber ziehen. Vorbei geht es an der Grenze zu Myanmar, Reisfeldern, Büffelherden, Dörfern. Das Schaukeln des Zuges wiegt mich in einen permanenten Dösezustand und auch die Kinder reisen geduldig. Einzig die Toiletten des Zuges sind - nun ja….. unbeschreiblich…..Beim nächsten mal würden wir den Nachtzug von Bangkok nach Surat Thani nehmen. Hier bucht man ein erste Klasse-Schlafabteil und kommt dann bequem und ausgeschlafen am nächsten Morgen im Süden an. (Oder noch einfacher: per Flieger...)



In Surat Thani holt uns ein Fahrer des Aava Resort & Spa vom Khanom Beach (www.aavaresort.com) ab. Es ist dunkel, als wir ankommen. Und doch sehen wir sofort: Aava ist jede lange Anreise wert. Atte Savisalo und Kati Häkkinen aus Finland haben sich hier einen Traum verwirklicht, einem jeden Urlauber ein Stück Paradies auf Erden zu schenken. Die beiden waren 2008 als junge Rucksacktouristen mehr durch Zufall an diesen Strand gelangt. "Wir wollten eigentlich eine lange Reise unternehmen und dann Familie gründen", erzählt Kati. Knapp 28 Jahre alt war sie damals. Doch als sie Khanom Beach sahen, wollten sie sofort bleiben. "Wir hatten ein wenig Geld auf der Bank, wir kauften dieses Stück Land und bauten Aava. Warum hier? Dies hier ist der schönste Strand Thailands, das garantiere ich", versichert Atte mit überzeugendem Nachdruck. Atta weiß, wovon er spricht. Er kennt jeden Strand Thailands. Heute haben die beiden eines der schönsten Resorts Thailands erschaffen und eine Familie gegründet: ihre zwei Kinder wachsen hier im Paradie auf.

"Aava ist finnisch und steht für "Ruhiges Meer"", erzählt Kati. 28 kleine Designer-Häuschen, mit skandinavischen Geschmack für Luxus eingerichtet, gebettet in einen exotischen Garten. Es gibt Doppelzimmer-Häuschen, kleine Villen mit eigenem Deck am Pool und die Familienvillen. Die Familienvilla bietet uns großzügig Platz, wir haben zwei Badezimmer mit Designer-Amaturen, wir haben eine eigene Terrasse mit hübschen Möbeln und Whirlpool und Blick aufs Meer.

Der Pool, direkt am weißen Sandstrand. Der Strand: menschenleer. Genau das haben wir gesucht. Aava ist der perfekte Rückzugsort für die, die ihre Ruhe haben wollen. "Maximal 60 Leute kommen bei uns unter", erzählt Atte. Perfekt! Paradiesisch. Wie aus einem Werbespot. Während ich meine Runden im Pool schwimme, habe ich das Gefühl, der Pool gehört mir, ganz alleine. Beim Spaziergang entlang dem Strand sind die einzigen Wesen, die wir treffen, kleine Krebse, die vor uns ins Meer fliehen. Sonntags kommen einige Einheimische zum Picknicken im Schatten der Palmen. Hin und wieder gibt es ein kleines Hüttchen, wo man für wenig Geld lecker essen kann. Khanom Beach erinnert ein wenig an Koh Samui, lang bevor es vom Welttourismus entdeckt wurde.
 
Das Abendmahl nehmen wir heute bei Mondschein, Fackel- und Kerzenlicht direkt am Strand ein. Der Chefkoch des Aava hat den Grill unter der Palme aufbauen lassen und grillt: Hühnchen, Steak, Calamari und Garnelen. Dazu ein kühles Glas Weisswein. Danach loungen wir im Sitzsack am Strand, die seichte Musik vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen..... und wieder döse ich glücklich dahin. Darf man so einen wunderbaren Ort weiter verraten, oder soll man ihn ganz für sich behalten und reservieren.....? Geht leider nicht. Ich würde diesen Ort am liebsten mit all meinen Freunden und meiner Familie teilen und wiederkommen. Ganz oft!
 
Das Aava bietet einen Babysitterservice an. Und so treffen wir auch ein junges Pärchen, das mit Baby angereist ist. "Die beiden haben seit 8 Monaten länger als ein paar Stunden am Stück geschlafen", erzählt Kati. "Deshalb habe ich unsere Nanny gleich angewiesen, sie ein wenig zu entlasten." Und so genießen die beiden beides: täglich ein paar Stunden für sich, während ihr Baby in der Obhut einer sehr süßen und fürsorglichen Babysitterin ist; und Stunden zu dritt.

Das Aava bietet außerdem Yoga und ein Spa für Verwöhnmomente und tolle Tipps für spannende Ausflüge.

Von rosa Delphinen und Tropfsteinhöhlen

Am Khanom Beach gibt es rosa Delfine. Jawohl. Rosa! Rosa Delfine gibt es weltweit nur sehr selten, u.a. vor Hongkong und hier. Also machen wir uns auf den Weg, diese rosa Delfine zu finden. Mit einem Boot fahren wir hinaus in die Bucht, wo die Delfinschule sich ab und an tummeln soll. Vorbei geht die Fahr an fantastisch tollen Inseln, auf einer machen wir Halt und erklimmen den Gipfel, wo für zwei berühmt thailändische Mönche ein Shrine erbaut wurde. Weiter geht die Fahrt die Küste entlang. Doch leider: heute keine Delfine. Die Kinder sind enttäuscht.
 
Nächste Station: eine Tropfsteinhöhle. Unser Führer gibt Taschenlampen aus. Dann steigen wir  in die Höhle hinab. In der ersten Höhle ist ein schöner Altar errichtet. Wieder werden heilige Mönche verehrt und mit Räucherstäbchen gehuldigt. Weiter geht´s hinab in die Tiefen der Erde, tiefer und tiefer.... bis wir zu einer engen Felsspalte kommen, wo mich ohne Vorwarnung panische Klaustrophobie überkommt. Ich muss zurück! Sofort! Ich krieg keine Luft mehr.... Für mich ist hier Endstation. Denke ich. Den Rest der Gruppe ermutige ich, weiter zu gehen und zu genießen. Doch da steigt mein Sohn durch die Felsspalte zurück zu mir und redet mir solange gut zu, bis ich Mut fasse und weiter steige, mal gebückt, mal fast kriechend, durch enge Felsspalten, durch große und kleine Höhlen, immer tiefer hinab. Die Belohnung ist überwältigend. Unten angekommen finden wir eine riesige Tropfsteinhöhle. Unter der Decke hängen hunderte Fledermäuse. Wir kommen aus dem Staunen und Bewundern nicht mehr raus. 90 Meter sind wir nun in die Erde hinab gestiegen. Weiter können wir nicht. "Da unten gibt es nicht genug Sauerstoff, um zu atmen", erklärt unser Begleiter. Als ich mich nach unserem Ausflug ins Innere der Erde bei meinem Sohn für die moralische Unterstützung bedanke, meint er: "Mama, sonst motivierst du mich immer. Jetzt konnte ich mich mal revanchieren!" Ich bin sehr gerührt und unglaublich stolz auf einen Sohn!

Unser nächster Besuch gilt winzigen, gefrässigen Artgenossen:Putzerfischen. In einem exotischen Dschungelgarten leben in einem Teich abertausende kleiner Fische, die es lieben, alte Haut abzufieseln und zu fressen. Einige Thaimädchen sitzen bereits auf einem Steg und halten ihre Füße ins Wasser - und kreischen und kichern vergnügt. Okay. Ausprobieren. Die Vorstellung ist schon komisch: die kleinen, niedlichen Fische sollen meine alte Haut abfieseln..... Also: Verse rein. Und schon kleben gefühlte tausend Fischlein an meinem Fuß. Ein Schrei entfährt mir.... DAS KITZELT!!! Es dauert eine ganze Weile, bis ich es schaffe, beide Füße unter Wasser zu halten und das Putzen der Fischlein auszuhalten. Zu komisch ist die Vorstellung, anfänglich. Zu kitzelig ist die Begegnung. Aber dann wird es sehr angenehm. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Akupunktur, Streicheleinheiten, Peeling und dann macht der Gedanke doch Spaß, dass die Füße danach schön weich sind. Ich entspanne. Schööööööön

 

Maria Burges

 

Lesen Sie die gesamte Thailandreportage hier....

 

Aava Resort & Spa

Khanom Beach, Südthailand

Anreise über Bangkok und Flug nach Surat Thani

www.aavaresort.com

 


Tipps für Thailand:

Thailand ist ein fantastisches Reiseland, egal für welchen Geldbeutel. Die Menschen sind freundlich, die Reise, egal ob mit klimatisiertem Bus, Zug oder Innlandsflug, einfach und günstig.

 

Geld wechseln

Nur ein paar wenige Euro in Deutschland für die Ankunft in Baht wechseln, denn der Wechselkurs ist in Thailand viel besser.

 

Sicherheit

Lassen Sie sich nie von irgendwem anquatschen und eine Reise, eine Tour, ein Sight-Seeing oder sonst irgendwas aufschwatzen. Das bedeutet immer: Sie zahlen drauf. Nehmen Sie keine Getränke oder Essen von Fremden auf der Strecke oder in einem Bus an. Es ist schon passiert, dass Kekse oder Äpfel mit Schlafmittel versehen waren. Und beim Aufwachen ist dann der Rucksack mit Wertsachen weg.

 

Reisezeit und Wetter

Die Hauptreisezeit ist natürlich während des europäishen Winters. Wer kann, verkürzt sich den Winter und genießt in Thailand bestes Wetter. Wer wie wir schulpflichtige Kinder hat und die Sommerferien für eine längere Reise nutzen will und muss, kommt zur Regenzeit in Thailand an. Aber: keine Sorge. Wir fanden den ab und an wolkenverhangenen Himmel recht angenehm, weil die Wolken die Hitze der Sonne ein wenig dämpfen. Und die wenigen Regengüsse, die wir erlebt haben, waren absolut nicht schlimm.

 

Impfungen

In manchen Gebieten Thailands gibt es eine Malariagefahr. Man sollte sich unbedingt beim Robert-Koch-Institut informieren. Ratsam ist immer, die Tetanusimpfung und Hepatitis-A-Impfung auffrischen zu lassen.

 

Einreise

Reisende mit deutschem Pass brauchen bei bis zu 30 Tagen kein Visum. Der Pass muss mindestens 6 Monate gültig sein.

 

Gute Sitten

Badeklamotten sind nur am Strand gewünscht. Oben ohne sehen die Thais nicht gerne. Vor dem Betreten eines Tempels immer die Schuhe ausziehen. Beim Sitzen auf dem Boden einem Buddha oder Thai nie die ausgestreckten Beine entgegen strecken. In Thai begrüßtn man sich eigentlich nie per Handschlag, sondern mit zueinander gefalteten Händen, einem Lächeln und leichten Verbeugen.